Abstract
Hintergrund: Depressive Stimmung und Stress sind mit wiederkehrenden unerwünschten Ergebnissen nach dem akuten Koronarsyndrom (ACS) verbunden, aber die Auswirkungen des psychologischen Bewältigungsstils wurden nicht im Detail bewertet. Ziele: Der Zusammenhang zwischen aufgabenorientierter Bewältigung und ereignisfreiem Überleben nach ACS wurde getestet. Methode: 158 Patienten mit ACS wurden durchschnittlich 59,8 Monate lang bei wichtigen unerwünschten kardialen Ergebnissen beobachtet. Die psychologische Bewältigung wurde mit dem Coping Inventory of Stressful Situations bewertet. Ergebnisse: Im Vergleich zu Patienten in der unteren Hälfte der Verteilung hatten diejenigen, die über eine höhere aufgabenorientierte Bewältigung berichteten, ein geringeres Risiko für unerwünschte Herzereignisse, unabhängig von demographischen, klinischen und verhaltenskovariaten. Die Kombination aus geringer aufgabenorientierter Bewältigung und hohen depressiven Symptomen zeigte einen starken Zusammenhang mit negativen Ergebnissen. Schlussfolgerungen: Die Tendenz, mit aufgabenorientierten Strategien umzugehen, kann das ereignisfreie Überleben nach ACS fördern. (translated by DeepL)
Background: Depressed mood and stress are associated with recurrent adverse outcomes following acute coronary syndrome (ACS), but the impact of psychological coping style has not been evaluated in detail. Aims: The relationship between task-oriented coping and event-free survival following ACS were tested. Method: 158 patients with ACS were followed for an average of 59.8 months for major adverse cardiac outcomes. Psychological coping was assessed with the Coping Inventory of Stressful Situations. Results: Compared with patients in the lower half of the distribution, those reporting higher task-oriented coping had a reduced hazard of adverse cardiac events independently of demographic, clinical and behavioral covariates. The combination of low task-oriented coping and high depressive symptoms showed a strong association with adverse outcomes. Conclusions: The tendency to cope using task-oriented strategies may promote event-free survival following ACS.
Original / ZPID